Sonntag, 23. November 2014

WKSA #2 - Nur ned hudeln.

"Nur ned hudeln" - das ist Wienerisch für "Nur nicht hetzen. Immer schön langsam."

Das ist meine Devise - da ich ja beschlossen habe, diesmal nicht schnell, sondern schön zu nähen!

Was das Nähen betrifft, bin ich ja, wie fast alle hier, Autodidakt. Auf Youtube ein paar Videos angeschaut, und dank ausführlicher Ebooks (Danke Julia!) erste Erfolge mit einfacher Kinder-Jersey-Kleidung erste Näh-Erfolge gehabt.
Wollte ich was "Richtiges" nähen, war die Frustration immer recht schnell mit dabei...

Da ich jetzt endlich "richtig" nähen lernen will, aber keine Zeit für einen "richtigen" Nähkurs habe, versuchte ich diesen Makerist-Kurs.

Schon beim ersten Teil des Videos, der sich mit dem richtigen Zuschneiden befasst, wurde mir so einiges klar... ein kleines Kindershirt kann man schon mal schnell auf den Stoff auflegen und ohne zu Stecken mit dem Rollcutter ausschneiden. Zugegeben... ich mache das auch bei meinen Shirts... und da kann schon mal schnell was ungenau werden.

Für ein schönes Kleid muss ich also gründlich arbeiten, sämtliche Markierungen übertragen, und entweder die Nahtlinien anzuzeichnen oder eine supergenaue Nahtzugabe zu schneiden. Da ich mir letzteres nicht zutraue, war ich also fleißig mit der Schneiderkreide!



Das ist heute Programm:

22.11.2013 WKSA Teil 2:
Oh, so ein schönes Schnittmuster wird da genäht, ich entscheide mich schnell um / Ich habe mich für mein Traumkleid entschieden und bleibe dabei / Ich nähe mal lieber erst ein Probemodell / Schnitt kopieren, zuschneiden, wer sagt eigentlich, dass Nähen Spaß macht? 

Und ja, Schnitt kopieren und zuschneiden finde ich auch nicht den schönsten Teil am Nähen. Aber wenn ich schon mal dran bin, dann gleich richtig.

Und drum hab ich gestern nicht nur mein Weihnachtskleid, sondern auch noch einige Weihnachtsgeschenke zugeschnitten.




Für die Neffen matchy-matchy Hoodies, und der Sohnemann braucht dringend neue Jeans (die gibt's aber so, nicht zu Weihnachten).

Und weil ich dann schon beim Zuschneiden war, noch ein Shirt für mich, eins für die kleine Tochter, ein einfaches Kleid für die große Tochter und ein paar Filztäschchen (auch potentielle Weihnachtsgeschenke).


Na gut, dann geht's also nächste Woche an's Nähen! Yay. Genug Stoff-Schnipsel hab ich jetzt ja!

Und ihr? Nina.

Kommentare:

  1. Da hast du Recht, genaues Zuschneiden darf nicht unterschätzt werden! Ich habe schon öfters mal "gehudelt" und es bitter bereut. Ich neige einfach zur Schludrigkeit und habe das Schneidern auch nie ordentlich gelernt, vielleicht buche ich auch mal so einen Kurs (welchen hattest du genau?)

    Dein Kleid kann ich mir sehr gut aus dem grauen Kostümstoff vorstellen. Das wird sicher toll.

    LG, Zelda

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  2. Du bist ja fleißig. Ich habe am Anfang meiner Nähkarriere immer die Schnittmuster mit Kopierpapier auf Stoff übertragen. Das mache ich auch heute noch, wenn es bei Schnitten auf Exaktheit ankommt.

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  3. Ganz schön fleißig ;) Wenn ich mal anfange zuzuschneiden, dann auch am besten gleich einen ganzen Berg ist nämlich auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung^^ Bin schon sehr gespannt auf dein Weihnachtskleid!

    Liebe Grüße, Jessica

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  4. Ich stecke meine Schnitte nicht fest, sondern lege auf und beschwere dann mit den Schneiderlinealen. Das hat den Vorteil, dass der Stoff darunter auch nicht wegkann und ich knubbel ihn nicht mit Stecknadeln aus. Außerdem kopiere ich alle Schnittteile gleich inkl. Nahtzugabe, damit ich mir da das messen spare :)

    Aber ja, ordentlich arbeiten ist das A & O - und Bügeln! Abnäher bügeln, Ärmel bügeln usw. Gut gebügelt ist halb genäht! ;)

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  5. ich klammere, also die schnitte, nur provisorisch fest und beschwere wie das beswingte fräulein. bei der nahtzugabe lasse ich mir manch spielerische freiheit und schneide, wenn nötig nach augenmaß :-)
    bei dir sieht das ganze doch sehr ordentlich aus!
    lg anja

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  6. Gute Devise, denn bei mir kommt bei schnell oft schlecht raus.

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  7. oh, an filz habe ich mich noch nicht rangewagt. die sehen ja schnuckelig aus <3

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