Sonntag, 20. Oktober 2013

P*E*C* - Woche 3: Was(ser) trinken

Diese Woche habe ich die Erkenntnisse von letzter Woche umgesetzt, und zwar so richtig volle Power. Wenn ich euch sage, was ich an Sport gemacht hab die Woche - dann klingt das schon fast nach Angeberei: 2x 20 min PowerPlate-Training, 3x 50 min Jumping, und 4x Laufen (zw. 35 und 50 min).
Ja, das ist mehr als eine Sport-Einheit am Tag. Am Sonntag ist bei mir nämlich Ruhetag!

Dass sich an der Zahl auf der Waage rein gar nichts geändert hat, liegt sicher daran, dass ich krass viel Muskelmasse aufgebaut habe. Oder?

Außerdem habe ich mir diese Woche mein Trinkverhalten angesehen.

Quelle: pinterest

"Viel Wasser trinken". Hört man immer.

Ich trinke eh viel, denke ich mir dann immer. (Ausschließlich Wasser zu trinken habe ich mir glücklicherweise schon vor Jahren angewöhnt, als ich schlicht und ergreifend satt hatte, jede Woche literweise Apfelsaft heranzuschleppen!) 

Diese Woche wollte ich's genau wissen, und hab nachgeprüft. 
Und zwar so:




Für jedes Glas Wasser, das ich getrunken habe, wandert eine Murmel ins andere Schälchen. 

Man könnte natürlich auch einfach einen Krug oder eine Flasche Wasser hinstellen... aber beim Wassertrinken hab ich auch so meinen Spleen: Aus dem Kühlschrank ist es mir zu kalt, und wenn's im Krug länger draußen steht, zu warm. Aus der Flasche hab ich immer irgendwie das Gefühl, ich trinke Plastik mit. Also trinke ich am liebsten frisch aus der Wasserleitung, das Glas in einem Zug runter. 

Die Erkenntnis? Bis Mittag hab ich meist 5-6 Gläser intus, also knapp 1,5 Liter. Nicht schlecht! Aber am Nachmittag werde ich nachlässig. (Weil ich mir da ja ständig irgendwas Nervenberuhigendes reinstopfen muss... darüber hab ich ja schon ausreichend lamentiert.) 


Lerne, Wasser zu trinken, wenn du hungrig bist.
Weil das Gefühl, das du Hunger nennst, in Wirklichkeit Durst sein könnte.
Diesen Fehler habe ich bestimmt schon zillionenmal gemacht: gegessen, wenn mein Körper eigentlich nur Flüssigkeit wollte. Das Blöde ist ja, dass es wirkt: denn in jedem Nahrungsmittel ist ja ein gewisser Flüssigkeitsanteil, und das Durst/Hungergefühl vergeht.

Ich habe mal gelesen, dass es, wenn man den Durst körperlich wahrnimmt (trockener Mund beispielsweise), eigentlich schon zu spät ist - da ist man schon leicht dehydriert. 
Man sollte also trinken, BEVOR man Durst hat!

Wie geht's euch mit dem Trinken? Was trinkt ihr? Wieviel? Glaubt ihr, dass es wirklich einen Unterschied macht, wenn man mehr trinkt? Verbessern sich dann die Ess-Gewohnheiten? 

Mal sehen, wie's weiter geht! Ich wünsche uns allen eine wässrige Woche! 



Kommentare:

  1. Hallo Nina,
    ein wirklich interessanter Post!! Ich versuche auch seit Jahren viel zu trinken. Manchmal klappt es nicht so, und zwar, wenn ich sehr beschäftigt bin oder etwas stricke oder häkle und unbedingt fertig bekommen möchte.
    Das mit dem Magen füllen stimmt, deshalb trinke ich auch schon morgens ein Glas am Bett, bevor ich aufstehe. Ob es Essgewohnheiten ändert, weiß ich nicht, da denke ich, alles läuft im Kopf ab... Also, wenn man etwas wirklich möchte, kann man es mit Willen zum Teil erreichen... ?? Oder so...
    Lieber Gruß, Charly

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  2. Das man durch Sport abnehmen muss, denken viele, aber das ist falsch. So viel Kalorien, wie man annimmt, verbrennt man durch 30-60min Sport gar nicht. So bis 300 Kalorien. Wenn du dann hinterher was isst, weil ja hungrig vom Sport, gleicht sich das meist schon wieder aus und die Abnahme ist dahin.
    Sport ist trotzdem wichtig zu Abnehmen, nämlich durch den Muskelaufbau! Mehr Muskel verbrennen mehr Kalorien. Übrigens auch im Ruhezustand ;-)

    Mein Mann sagt immer. "du nimmst ab, wenn du mehr Kalorien verbrauchst, als du zu dir nimmst!"
    Es hängt also doch alles am Essen. Mir hilft am besten No-Carb, bzw. auch abends nach 18 Uhr nichts mehr essen. Da geht es mir auch besser. Aber wer will so leben?

    Klar hilft es, wenn man weniger essen will, das man den Magen mit Wasser füllt.Ich mag es da am liebsten warm, also Tee. Allerdings mag ich den ohne Süß nicht, aber Süßstoff ist ja auch wieder schädlich. (Wird übrigens in der Schweinemast eingesetzt, um den Appetitt der Schweine zu steigern.) Das heißt, man hat wiede gesteigerte Lust auf Sußigkeiten.

    Ich trinke viel, viel zu wenig. Morgens ca. 500ml Milchkaffee und dann nur einzelne Schlucke bis ich abends nochmal so ca. 500ml trinke.
    Ich glaube ganz sicher, dass es einen Unterschied macht, ob man mehr Wasser !! trinkt. Alles andere treibt ja auch nur die Kalorienzahl hoch. Denn oft ist es wirklich Durst statt Hunger. Es wird dadurch definitiv leichter nur 3 Mal am Tag zu essen und die Zwischenzeiten zu überbrücken mit dem Trinken.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Ausdauer bei deinen Plänen!

    LG EVa

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    1. Du hast völlig recht, Eva, das sagt mein Mann nämlich auch immer :) Ich weiß, dass man keine schlechte Ernährung "wegtrainieren" kann, und trotzdem mache ich mir selber da immer was vor und denke mir, "ich hab doch eh schon so viel Sport gemacht!" Danke jedenfalls für deinen Kommentar. Hast du heute schon Wasser getrunken? :)
      Lg, Nina

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  3. Liebe Nina,

    ich mache mir früh eine Kanne (2 l) Tee und trinke das verteilt über den Tag aus. Das spült den Körper schön durch und füllt den Magen, wenn der gerade mal unpassend knurrt. Ich süße mir den Tee auch und zwar mit richtigem Zucker, denn schmecken soll´s (mir) ja auch.

    Evas Mann gebe ich völlig Recht. Ich schaue mittlerweile, dass ich über den Tag verteilt nicht wahnsinnig viel mehr esse, als ich brauch. Ich zähle dabei keine Kalorien, sondern höre auf meinen Körper, was er gerade braucht und was ich dann trinken oder essen möchte. Wenn ich Hunger habe, esse ich was und wenn ich dann voll bin, höre ich auf (deine Regeln klappen bei mir gut). Wenn ich mich wenig bewegt habe, esse ich Salat, wenn ich mich viel bewegt habe, gönne ich mir Kuchen oder Eis (meine Lieblinge).

    Ein Sportdozent meinte mal, dass man zum Abnehmen in erster Linie nicht Sport benötigt, sondern dass man seinen Kalorienhaushalt senken muss. Da sind wir wieder bei Evas Mann, denn bei allem was du machst, verbrennst du Kalorien, beim Sitzen, beim Liegen, beim Laufen...nur über den Tagesbedarf an Kalorien sollte man eben nicht hinauskommen. Deshalb esse ich auch abends nach 18Uhr und auch Kohlenhydrate, Hauptsache ich esse weniger, als ich am Tag verbraucht habe, wann und was ist dabei dann egal. Gezielt Sport mache ich kaum, ich regele das erst mal über die Ernährung (und momentan klappt´s ganz gut). Aber das ist wie mit allem beim Abnehmen: Tu das, was dir am besten hilft und gib deinem Körper Zeit sich daran zu gewöhnen!

    Damit drücke ich dir weiterhin die Daumen, dass nach deiner vielen Sportelei bald die Pfunde purzeln.

    Liebe Grüße,
    Linda :)

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  4. Tja, das ist immer so eine Sache mit dem trinken. In der Arbeit schaffe ich das recht gut, aber daheim vergesse ich oft. Ich trinke hauptsächlich Wasser, ab und zu gönne ich mir zum Mittagessen einen Saft. Unglaublich wie viel Zucker in dem ganzen Zeug drinnen ist.

    Auch sonst, gelingt es mir endlich seit dem Wochenende bewusster zu essen, es ist ein gutes Gefühl.
    Sport geht irgendwie kaum, keine Ahnung wo ich den noch unterbringen soll ...

    Dir wünsche ich gutes durchhalten! Sei stolz auf jeden Tag, wo du dir was gutes getan hast, sei es ausreichend Waser getrunken, bewusst gegessen, bewusst genossen, Bewegung, usw.
    Auch mit kleinen Schritten kommt man ans Ziel !!
    Und Frau darf auf sich stolz sein !!!

    go for it nina !!

    Alles Liebe
    Claudia

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  5. Liebe Nina,
    ich bin erst kürzlich auf Deinen Blog gestoßen. Das mit dem Abnehm-W"illen und dem unkontrolliertem Essen, kenn ich auch. Was bei mir geholfen hat war die "Schlank-im-Schlaf-Methode" von Dr. Pape. Allerdings bin ich da nicht päpstlicher als der Papst. Wenn ich also abends dann doch (ausnahmsweise) mal Kohlehydrate zu mir genommen habe, dann hab ich deswegen nicht gleich ein schlechtes Gewissen gehabt. Im letzten Jahr habe ich so innerhalb von 6 Monaten 14 Kilos verloren. Für mich hat das gut hingehauen, da ich nicht auf Kalorienzählen etc. stehe. Trinken tu ich am liebsten grünen Tee. Davon hab ich immer eine Kanne in meiner Nähe stehen, so dass ich den Becher direkt auffüllen kann, wenn er leer ist. Da ich den kalt allerdings echt eklig finde, habe ich mir für die Arbeit eine Isokanne von Bredemeyer schenken lassen. Zu Hause hab ich ne Glaskanne mit Stövchen.
    Ich glaube, jede/r wird die für ihn/oder sie passende Ernährung finden. (If nothing goes right... GO LEFT) Wichtig ist, nach meiner Erfahrung, sich nicht zu stressen und für jede kleine "Sünde" zu verteufeln.
    Ich halt Dir ganz doll die Daumen.
    Liebe Grüße
    Sabrina

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