Samstag, 12. Oktober 2013

P*E*C* - Woche 2: Move it, Baby!!

Ich freue mich so über die Kommentare zu den "Project: Eat Clean" - Posts! Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt!

Fühle dich wohl in deiner Haut:
es ist die einzige, die du je kriegen wirst.

Leider ist diese Woche (wieder) nicht besonders gut gelaufen. Ich konnte mich kaum bremsen und habe so arg viel gegessen. Aber immerhin! Zwei kleine Erfolgserlebnisse gab es.

Am Montag in der Arbeit war mein erster Erfolgsmoment. In der Kantine gab es einen "marokkanischen Kichererbseneintopf" mit Fladenbrot. Ich habe eine kleine Portion genommen, es war lecker und sättigend. Und - ich hab's geschafft, mehr als die Hälfte vom Brot übrig zu lassen, und ihr wisst ja, dass ich Brot liebe. Aber ich war eben schon satt!
Den ganzen Nachmittag habe ich mich über diesen kleinen Erfolg gefreut. (Leider hab ich am Abend dann wieder über die Stränge geschlagen.)

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag... ich sag jetzt mal lieber nichts dazu.

Aber heute: ein Aha-Erlebnis, nicht das erste Mal, aber mal wieder!

Ich habe es geschafft, den ganzen Nachmittag nicht zu snacken, und vor dem Abendessen, als ich den Müll rausgebracht habe und die frische, schöne Abendluft gerochen hab, wusste ich, dass ich viel lieber laufen gehen wollte. Also rein in die Laufschuhe.

Beim ersten Schritt war ich schon glücklich!

Denn wenn ich laufe, fühle ich mich nicht mehr so
als müsste ich weinen.

Aus irgendeinem Grund mag ich mich selber so viel lieber, wenn ich Sport mache. Obwohl ich saumäßig schwitze, einen knallroten Kopf kriege, und keuche wie eine alte Dampflok - irgendwie hab ich dabei das ultimative Körpergefühl. Als würde mein Körper rufen: das ist es! Schau, was du kannst! Schau, wie stark du bist! Dafür bist du gemacht!

Und dafür sind wir gemacht. Man sieht es ja täglich an den Kindern! Sie gehen nicht, wenn sie auch rennen können. Sie stehen nicht, wenn sie auch hüpfen können. Sie sitzen nicht, wenn sie auch rumzappeln können.

Heute abend, im Badezimmer: das Badewasser ist schon ausglassen, aber Sohnemann will nicht raus. Er legt die Beine auf den Badewannenrand, stützt sich hinten mit den Händen ab und macht rückwärtige Liegestütz (oder wie heißt diese Übung? Dips?) und ruft dabei lachend: "Das macht Spaß, Mama!"

Dafür sind wir gemacht: zum hüpfen und tanzen und laufen.
Und dabei unseren schönen Körper genießen.

Und: nach dem Sport fällt es mir immer ganz leicht, gesund und ausgewogen zu essen! Eben WEIL ich mich wohlfühle! WEIL ich mir das Wohlgefühl nicht künstlich durch Essen holen muss.

Fazit für mich: Ich brauche den Sport abends. Ich gehe ja 2x die Woche vormittags zum Jumping, und das ist echt super, aber an meinen freien Vormittagen bin ich sowieso relaxt. Am Abend bin ich gestresst, drum brauch ich da den Sport.

Also: auf in eine bessere, ausgewogenere Woche.

1 Kommentar:

  1. Mensch, Nina, und wieder finde ich es spannend, was du diese Woche über dich rausgefunden hast. Ja, der Körper ist für viel mehr Bewegung gemacht, als was wir heutzutage noch bewegen. Das was du über die Kinder schreibst stimmt voll, aber wie oft sagt man "halt still, zappel nicht so rum" oder ermahnt sie zum langsam machen.
    Doof eigentlich, man erzieht sich die Kinder zu faulen Couchkartoffeln, indem man sie vermutlich viel zu oft einbremst, statt machen läßt. Ist etwas das ich mir für die nächste Woche vornehme, Kindern nicht an ihrer Bewegungsfreude hindern. Mal schauen, wie oft ich sonst wirklich was sagen würde.

    Wegen dem Sportausgleich am Abend, geht das denn nicht? Wenigstens ein paar Tage die Woche, entweder Fitnessstudio oder Laufen oder VHS-Kurse?
    Kann denn kein anderer auf die Kinder aufpassen in der Zeit?

    LG Eva

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